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12.06.2013 19:58 Uhr

04.05.2013 275- Jahrfeier der Übertragung des Gegeißelten Heilands in der Wies

Von: Fritz Schütz

Der gegeißelte Heiland, eine aus verschiedenen Holzfiguren im Kloster Steingaden zusammengesetzte Statue stand vergessen auf den Dachboden des Klosterwirts in Steingaden, weil die mitleiderweckende Figur bei Prozessionen nicht mehr mitgetragen wurde. Am 4.Mai 1738 holte die Wiesbäuerin Maria Lory das Bildnis des gegeißelten Heilands in ihren Bauernhof auf der Wies, wo es von den Eheleuten Lory hochverehrt wurde. In diesem Jahr jährt sich die Übertagung der Wiesstatue zum 275. Mal. Aus diesem Grund wurde ein festliches Wochenende veranstaltet, das am Freitag, den 3.5.13 mit der Segnung des Glockenspiels in der Wiesorgel und mit einem festlichen Orgelkonzert begann. Am Samstag, den 4.5.13 fand um 18.oo Uhr ein Pontifikalgottesdienst im Welfenmünster Steingaden mit anschließender Prozession zur Wieskirche statt. Um 19.oo Uhr versammelten sich viele Gläubige auf dem Marktplatz und wurden dort mit szenischen Darstellungen aus dem Mysterienspiel „Wunder Wies“ auf die Übertragung der Wiesstatue eingestimmt. Unter der Mitwirkung unserer Kapelle machte sich dann der Prozessionszug auf den Weg zur Wies.

Der Himmel war wolkenverhangen und es drohte jeden Moment zu regnen, aber außer ein paar leichte Tröpfchen hielt das Wetter aus. In der Litzau war die nächste Station, wie auch noch einmal kurz vor der Wies. Mit Liedern, begleitet von unserer Musikkapelle, mit Gebeten und szenischen Darstellungen aus dem Mysterienspiel wurden die Stationen gestaltet. Gegen

21.oo Uhr erreichte die Prozession dann bei Einbruch der Dunkelheit die Wies, wo sie vor der Wieskapelle ihren feierlichen Abschluss fand. Der Wiespfarrer – Monsignore Fellner- bedankte sich bei allen Prozessionsteilnehmern für ihr Ausharren trotz der widrigen Witterung und verteilte kleine Tontäfelchen mit der Abbildung des Wiesheilands. Zu dem meinte er,“nach den vorangegangenen Mühen hat man sich eine Stärkung verdient“ und verwies auf den naheliegenden Wieswirt, der die Gäste schon erwartet hat. Auch die Musikkapelle war eingeladen und verbrachte dort noch einige gemütliche Stunden.